[Rezension] Silber-Trilogie von Kerstin Gier

IMG_1077[1]Eine Buchreihe, die zwar nicht an die Edelstein-Trilogie der Autorin heranreicht, trotzdem aber unglaublich Spaß macht, zu lesen. Und inspiriert hat sie mich auch, zu einem Projekt, von dem ich noch nicht weiß, ob es realistisch ist…

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IMG_1085[1]Wichtige Info’s:

Autor/in: Kerstin Gier

Preis: 18,99€; 19,99€; 19,99€

Verlag: FJB

Seitenanzahl: 416; 416; 464

ISBN: 978-3-8414-2105-0 ; 978-3-8414-2167-8 ; 978-3-8414-2168-5

Erhältlich als: Hardcover mit Schutzumschlag

 

Lesegrund:

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie habe ich irgendwann mal den 2. Teil der Trilogie gelesen. Und da der Dritte noch nicht draußen war, habe ich danach von der Reihe abgelassen. Bis ich jetzt die Edelstein-Trilogie gelesen und beschlossen habe, es auch mit diesem Buch noch mal zu versuchen. So habe ich Teil 1+2 als Hörbuch gehört und Teil 3 als Buch gelesen. Und auch, wenn die Geschichte nicht annähernd an Rubinrot heranreicht, konnte sie mich doch überzeugen.

 

Einstiegsbild
Einstieg in die Geschichte

Der Hund schnüffelte an meinem Koffer. Für einen Drogenspürhund war er ein erstaunlich flauschiges Exemplar. Vielleicht ein Hovawart, und ich wollte ihm gerade die Ohren kraulen, als er die Lefzen anhob, und ein bedrohliches „Wuff“ von sich gab. Dann setzte er sich hin, und drückte energisch die Nase an die Kofferwand. Der Zollbeamte schien genauso darüber erstaunt zu sein wie ich, er schaute zweimal vom Hund zu mir und wieder zurück, ehe er nach dem Koffer griff und sagte: „Na, dann wollen wir doch mal schauen, was unsere Amber da aufgespürt hat.“

 

Inhalt:

IMG_1084[1]Liv Silber muss umziehen. In ein neues Haus, zu einer nagelneuen Patchwork-Familie. Aber das ist in ihrem Leben nicht die einzige Veränderung. Denn eines Nachts merkt sie, dass sie die Fähigkeit hat, ihren eigenen Traum durch eine türkisfarbene Tür zu verlassen, und auf einen Korridor voller verschiedener Türen zu treten. Jede Tür führt in den Traum einer ihrer Mitmenschen. Und sie ist nicht die Einzige, die diese Fähigkeit hat. Schnell wird sie in eine Sache hinein gezogen, die sie eigentlich nichts angeht, und die nicht wenig mit Traumtüren, Dämonen, Friedhöfen, einem gewissen Senator Tod, schwarzen Federn und den Geheimnissen des nächtlichen Korridors zu tun hat.

 

Meine Meinung:

IMG_1089[1]Ok, keine Geschichte von Kerstin Gier wird in ihrer Ausgefeiltheit und Genialität an die Edelstein-Trilogie heranreichen, aber diese Bücher sind wirklich ganz kurz davor. Über drei Bücher hinweg schafft es die Autorin, immer wieder neue Rätsel und Konflikte aufzuwerfen, die ich immer mit großem Feuereifer versucht habe, zu lösen. Ich denke wirklich, das ist das Besondere an diesem Buch: Der Leser ist so nahe dran am Geschehen, dass er zu jedem Zeitpunkt mitfühlt, mitfiebert und mit rätselt. Die Charaktere, die am Anfang vorgestellt werden, spielen die ganze Zeit über die Hauptrollen, und, bis auf ein-zwei Neuankömmlinge, ist der Kreis der Protagonisten und Antagonisten recht überschaubar. Nur, dass man Pro- und Antagonisten nicht immer klar voneinander unterscheiden kann. Durch diese geringe Anzahl an Personen kannte ich jede einzelne Hintergrundgeschichte gut und konnte mir ein eigenes Bild, unabhängig von dem der Hauptpersonen Liv, machen.

Fast bis zum Ende tappte ich unter verschiedenen Aspekten Dunkeln, hatte aber immer wieder Vermutungen, die ich wieder verworfen und neu aufgestellt habe.

Das Einzige, was ich zu kritisieren habe, ist die fehlende Logik an einigen Stellen. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Protagonisten sich nachts im Korridor treffen und sich auch nie verfehlen. Dabei ist das ziemlich unlogisch. Der Mensch träumt jede Nacht nämlich nur ungefähr eineinhalb Stunden im Durchschnitt. Und da die Träume sämtlicher Personen regelmäßig wie selbstverständlich auf einen Zeitpunkt fallen ist schon etwas unwahrscheinlich. Es gibt außerdem noch andere Kleinigkeiten, die euch während des Lesens schon selber auffallen werden.

Des weiteren war die ganze Handling schon sehr durchdacht, aber eben nicht SO durchgeplant wie die Handlung der Edelstein-Trilogie. Eigentlich selber schuld. Wenn sie vorher ein so gutes Buch geschrieben hat, dann habe ich eben hohe Erwarungen an sie… 😉

 

Fazit:

Fantastisch. Ich habe immernoch das Gefühl, mit Liv Silber durch nächtliche Korridore zu geistern und durch geheimnisvolle Türen verrüclte Träume zu betreten. Wirklich zu schade, dass es schon vorbei ist. Ich werde die Silber-Welt wirklich vermissen.

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Veröffentlicht von

Bücherwürmchen

You can't buy happiness, but you can buy books and that's kind of the same thing!

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