[Rezension] Isabel Abedi: Imago – Magisch und voller Fantasie!

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Das Buch wollte ich eigentlich nur so zwischendurch lesen – und es hat mich mehr als überrascht in seiner Fantasie und Originalität!

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Wichtige Infos:

Autor: Isabel Abedi

Preis: 8,99€

Verlag: Arena

Seitenanzahl: 408

ISBN: 978-3-401-80002-8

Erhältlich als: Taschenbuch, Klappenbroschur


Lesegrund:

Das Buch habe ich irgendwann man auf einem Büchermarkt entdeckt – und habe es dann für weniger als einen Euro mitgenommen, zusammen mit „Whipser“. Gelohnt hat es sich sicher, denn es ist mehr als gut 🙂


„Erzähl du mir nicht, wie mein Vater zu sein hat. Du weißt ja nicht mal, wie deiner aussieht.“

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Einstieg in die Geschichte

Brittas Worte waren immer noch da. Sie saßen tief in Wanja und breiteten sich aus, jetzt, wo alles still war. Und dann, ganz langsam, kamen die Ereignisse des Tages wieder in ihr hoch und zogen vorbei wie dunkle Wolken am Himmel.


Inhalt:

Wanja weiß nicht, wer ihr Vater ist. Immer wenn sie ihre Mutter auf ihn anspricht, blockt diese alles ab und weigert sich, von ihm zu erzählen. Eines Tages bekommt Wanja um Mitternacht eine Einladung zu der geheimnisvollen Ausstellung „Vaterbilder“. Zusammen mit Mischa, einem Jungen, mit dem sie sich nach und nach immer enger anfreundet, lernt sie in der Welt hinter einem der Bilder Taro kennen, einen Zirkusartisten, der für sie das perfekte Bild eines Vaters ist. Doch dann gerät Taro in Gefahr, und nur Mischa und Wanja können ihn retten…

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Meine Meinung:

Die Geschichte rund um Wanja, die geheimnisvolle Ausstellung „Vaterbilder“, den Zirkus Anima und den Artisten Taro ist magisch, glitzernd, tiefgründig und wunderschön. Von Anfang an wurde ich von der Geschichte mitgerissen und in eine Welt eingetaucht, wie sie mir lebendiger nicht hätte erscheinen können. Es wird eine wunderbare Stimmung erzeugt und die Welt hinter den Bildern bietet nicht nur für Wanja, sondern auch für den Leser eine Zuflucht.

Das liegt daran, dass Isabel Abedi weiß, wie man schreibt. Ohne viel Spannung zu erzeugen, zieht sie den Leser in die Welt zwischen den Seiten, indem sie Wanjas Welt detailliert und sehr genau beschreibt. Zuerst war ich dem gegenüber misstrauisch, ich fand, dass Isabel Abedi zu sehr von der eigentlichen Handlung abweicht und zu viele unwichtige Details schildert. Nach und nach jedoch konnte ich mich immer besser mit Wanja identifizieren, eben dadurch, dass ich all diese kleinen, unwichtigen Dinge aus ihrem Leben wusste. Und umso mehr konnte ich mit ihr mitfiebern. Wanja war ein gut ausgearbeiteter Charakter, genauso wie die anderen Personen. Ihre Welt war auf eine spannende Art und Weise mit der Welt hinter den Bildern vernetzt. Diese Verbindung konnte ich von Anfang an spüren, und sie wurde nach und nach immer deutlicher herausgearbeitet.

Das Ende ist sehr überraschend und passend – es zeigt, dass die gesamte Geschichte von Anfang an gut durchdacht ist.

Eigentlich habe ich das gesamte Buch mit großer Freude gelesen. Der einzige Grund, warum es nicht die volle Punktzahl bekommt, ist, dass die Handlung an manchen Stellen etwas vorhersehbar und berechenbar ist und die Spannung, die offensichtlich erzeugt werden sollte, manchmal nicht richtig bei mir ankam.

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Fazit:

„Imago“ ist eine leichte magisch-glitzernde Lektüre für die Ferien – geprägt von einer außergewöhnlichen Idee und einer Welt, die beim Lesen zu der eigenen wird.

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Veröffentlicht von

Bücherwürmchen

You can't buy happiness, but you can buy books and that's kind of the same thing!

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