[Rezension] Ken Follett: Der Mann aus St. Petersburg – Ein Bestsellerroman?

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Geschichtlich informieren tut das Buch auf jeden Fall, doch ist es es wirklich wert, ein Bestsellerroman zu werden?

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[Rezension] Holly Bourne: Spinster Girl – Was ist schon normal?

Coverbild Spinster Girls – Was ist schon normal? von Holly Bourne, ISBN-978-3-423-71797-7

Eine Geschichte über Freundschaft, Feminismus, Jugend und eine Krankheit, die Leben verändern kann. In diesem Buch findet man vieles, das man aus dem eigenen Leben kennt – und man lernt noch so viel dazu.

maskottchenraupe-realmaskottchenraupe-realmaskottchenraupe-realHalbes Bücherwürmchen

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[Montagsfrage am Donnerstag] Ich es das gleiche, ein Hörbuch zu hören, wie ein Buch zu lesen?

Noch nie habe ich an der Montagsfrage teilgenommen, die jetzt von Lauter & Leiser veranstaltet wird. Doch als ich diese Frage gelesen habe, habe ich doch beschlossen, einen Beitrag dazu zu schreiben. Schließlich habe ich gerade eine langen (SEHR langen!!) Kommentar dazu bei Lesen in Leipzig geschrieben, und mein doooofes Internet hat ihn KOMPLETT wieder gelöscht. Grrrr.

Deswegen muss ich jetzt hier meine Meinung dazu sagen.

 

Ich es das gleiche, ein Hörbuch zu hören, wie ein Buch zu lesen?

Wer sich noch nie mit dieser Frage beschäftigt hat, der liest wahrscheinlich nicht allzu viel. Ich selber habe das letzte Mal darüber nachgedacht, als meine Schwester mir vorwarf, dass es beim Zählen meiner gelesenen Seiten nicht dazu zählen darf, was ich als Hörbuch gehört habe. Das sehe ich ganz anders. Bei mir ist es nämlich so, dass ich ein Buch oft gleichzeitig lese und als Hörbuch auf mein Handy herunter lade. Manchmal, wenn ich aus der Schule komme, habe ich Dinge zu erledigen, die nicht meine Konzentration, aber sehr wohl meine Hände beanspruchen. So muss ich zum Beispiel mein Zimmer aufräumen oder mir etwas zu Essen kochen. Dabei kann es sehr angenehm sein, ein Hörbuch zu hören und die Zeit als Entspannungsphase zu nutzen. Daran ist, wie ich finde, auch rein gar nichts falsch. Schließlich nimmt man genau die gleiche Anzahl an Worten in sich auf (gekürzte Fassungen würde ich nie hören!) und kann die Zeit dabei sogar noch anderweitig nutzen. Wo liegt also das Problem? Schließlich ist es, wie ich finde, gar keine Frage, dass das Hörbuch niemals ganz die Worte auf Papier ersetzten kann. Dazu riechen gedruckte Bücher immer noch viel zu gut 🙂

 

Das Vorlesen

Es ist Winter, draußen ist es kalt und es wird schon um fünf Uhr dunkel. Drinnen ist es sehr gemütlich, man kann zusammen sitzen, heißen Tee trinken und… Vorlesen. Das muss ich hier einfach noch einmal gesondert erwähnen. Denn irgendwie ist das Vorlesen doch eine speziellen Form des Hörbuchs, oder? Nur dass es VIEL besser ist, von eine Person vorgelesen zu bekommen, die man kennt, als einem fremden Vorleser zuzuhören. Bei uns in der Familie ist es schon immer irgendwie Tradition, dass wir vorlesen – besonders in der Weihnachtszeit. Dann kuschele ich mich gemütlich in eine Decke ein, handarbeite und lausche, wie mein Vater der ganzen Familie etwas vorliest. „Der Drachenreiter“ oder „Tintenherz“ von Cornelia Funke zum Beispiel, oder wie jetzt letztens: Daddy Langbein. Für mich ist das Vorlesen fast so gut, wie das Selberlesen, und das aus ganz verschiedenen Gründen. Zum einen hat man, wie bereits erwähnt, die Hände für andere Dinge frei. So kann man ganz entspannt handarbeiten, zeichnen, oder was man sonst noch so gerne macht, zu dem man sonst nicht so richtig kommt. Außerdem liest einem eine Person vor, mit deren Stimme man gut vertraut ist, und somit kann man sich ganz auf die Geschichte einlassen (und mein Vater kann sehr gut vorlesen ;)). Und – das Allerwichtigste – diese Nachmittage sind einfach die gemütlichsten ALLER ZEITEN. Mit der ganzen Familie vor dem brennenden Kamin zu sitzen und der gleichen Geschichte zuzuhören – das ist sehr viel wert. So kann man sich immer direkt über Charaktere und Handlung austauschen, auch schon im Laufe des Buches, ohne das einer den anderen spoilern könnte. Dann hat jeder seinen Lieblingscharakter, man stellt Theorien auf, was als nächstes passieren könnte, und fiebert gemeinsam mit. Dabei isst man Weihnachsplätzchen und genießt das Leben.

 

Fazit: Ist es das gleiche, ein Hörbuch zu hören, wie ein Buch zu lesen?

Nein, das gleiche ist es absolut nicht! Aber das macht es auf keinen Fall schlechter. Es gibt einfach manche Geschichten für mich, die verbinde ich mehr mit dem Hörbuch als mit geschriebenen Worten, wie zum Beispiel „Wolkenschloss“ von Kerstin Gier. Trotzdem würde ich mir das Buch noch dazu kaufen, damit es schön in meinem Regal aussieht. 🙂

Also: Ich genieße das Vorlesen sehr und werde auch niemals damit aufhören!